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Maine Coon

Neuerdings hat sich die kraftvolle, ruhige und robuste Maine-Coon zu einem beliebten Hausgenossen entwickelt. Am Schönsten ist die Maine-Coon im Winter, wenn ihr schweres, glänzendes Fell am üppigsten ist. Ihr unverwechselbares Merkmal, dass sie von allen anderen Rassen unterscheidet, ist ihr einschmeichelndes, fröhliches Trillern, mit dem sie ihre zwei- und vierbeinigen Familienmitglieder begrüßt. Obwohl sie die Gesellschaft der Menschen genießt, ist die Maine-Coon ein unabhängiges Geschöpf, das am liebsten tut, was ihm Spass macht. Schoßtiere sind Maine-Coon nicht, aber dafür echte Kumpels.

Rassegeschichte

Die Frühgeschichte der Maine-Coon ist unbekannt. Zu den mutmaßlichen Vorfahren gehören englische Katzen und langhaarige russische oder skandinavische Katzen, die an Bord von Schiffen in den Häfen von Maine anlegten. Der strenge Winter in Neuengland begünstigte Katzen mit dichtem Fell, die dank ihrer Größe Jagd auf Hasen machen konnten. Die erste Maine-Coon, die 1861 auf Ausstellungen in Boston und New York auftrat war der schwarz-weiße Captain Jenks of the Horse Marines. Um die Wende zum 20. Jahrhundert verlor die Maine-Coon an Boden gegenüber den Perserkatzen. Sie konnte als Rasse überdauern, weil Farmer ihre hervorragenden Jagdeigenschaften zu schätzen wussten. Das Interesse an dieser Rasse erwachte wieder in den 1950er Jahren und ist seit 1980 so groß, dass sie heute zu den Spitzenrassen der Welt zählt.

Kurzinfo:

Entstehungszeit: 1860er Jahre

Ursprungsland: USA

Vorfahren: Bauernkatzen

Einkreuzungen: keine

Synonyme: Maine Shag

Gewicht: 4-10kg

Wesen: Sanfter Riese





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Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze hat einiges mit der Maine Coon und der Sibirischen Waldkatze gemeinsam. Sie ist Fremden gegenüber etwas reserviert und bringt ihren Menschen ruhiges Vertrauen entgegen. Durch ihre Größe und ihre langen Hinterbeine wirkt sie recht imposant. Diese Naturkatze wird gerne mit einem kleinen Luchs verglichen. Sie ist ein freundlicher Hausgenosse, die ihr Territorium aber mit Nachdruck verteidigt. Sie kann hervorragend klettern und jagen und manche Besitzer berichten, dass sie auch Fische fangen kann.

Rassegeschichte

Um 1000 n. Chr. Gelangten Katzen nach Norwegen, als die Wikinger Handelsverbindungen mit dem byzantinischen Osten unterhielten. Belegen lässt sich dieser Import von Katzen aus Byzanz nach Norwegen durch Fellfarben bei der norwegischen Katzenpopulation, die in der Türkei weit verbreitet sind, aber in Europa nur selten vorkommen. Möglicherweise geht die Norwegische Waldkatze auf langhaarige türkische Katzen zurück. Große Langhaarkatzen werden durch das rauhe skandinavische Klima begünstigt. Erst in den 1930er Jahren erkannte man in ihnen eine eigene Rasse und erst in den 1970er Jahren begann die planmäßige Zucht. Seit 1977 ist die Rasse von der FIFe anerkannt.

Kurzinfo:

Entstehungszeit: 1930er Jahre

Ursprungsland: Norwegen

Vorfahren: Bauernkatzen

Einkreuzungen: keine

Synonyme: Norwegian Forest Cat, Skogkatt, Skauskatt, Wegie

Gewicht: 3-9kg

Wesen: Zurückhaltend


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In der kalten Heimat dieser Rasse entwickelten sich besonder große, kräftig gebaute Katzen mit einem schützenden dicken Haarkleid. Die Vorfahren dieser Rasse zu ermitteln ist unmöglich. Aber es steht fest, dass die sibirische Waldkatze durch ihre Umwelt perfektioniert wurde. Ihr Deckhaar ist kräftig, reich und ölig, die Unterwolle ist so dicht, dass sie auch den stärksten Wind abhält und der Körperbau ist groß und robust, das heißt, alles an diesen Katzen ist auf das Überleben unter widrigen Bedingungen ausgerichtet. Obwohl viele Robustheit mit Phlegma gleichsetzen, sind diese Katzen sehr aktiv und agil. Auch hier gilt, sibirische Waldkatzen sind zwar gesellig, aber keine passiven Schoßtiere.

Rassegeschichte

Im unwirtlichen Norden sind langhaarige Katzen überall anzutreffen. Erst in neuester Zeit fand die sibirische Waldkatze größere Beachtung. Ernsthafte Zuchtbemühungen gibt es seitdem 1980er Jahren und inzwischen ist die Rasse von vielen Zuchtverbänden in Russland anerkannt worden. In die USA wurde die Rasse 1990 von Elizabeth Terrell eingeführt. "Starpoint", der Name ihrer Zucht taucht in den meisten Stammbäumen der dort lebenden Spitzentiere auf. Nur die TICA hat von den großen Dachverbänden die Rasse bisher anerkannt. Einige russische Verbände befürchten, dass die in den Westen eingeführten Katzen nicht immer erstklassig sind. Durch Abweichungen im Gesicht weicht der amerikanische vom russischen Typ ab. Und so könnte es sein, dass sich die Rasse international in zwei unterschiedliche Erscheinungsformen entwickeln wird.

Kurzinfo

Entstehungszeit: 1980er Jahre

Ursprungsland: Östliches Russland

Vorfahren: Haus- und Bauernkatzen

Einkreuzungen: keine

Synonyme: Sibirian Forest Cat

Gewicht: 4,5 – 9 kg

Wesen: sensibel und ausdauernd



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